(VOVWORLD) - In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts waren 18 Angehörige der Volksgruppe der Chut in der zentralvietnamesischen Provinz Quang Binh durch die Wälder gegangen und hatten in den Wald im Kreis Huong Khe in der Provinz Ha Tinh umgesiedelt. Bei Grenzpatrouillen entdeckten die Grenzsoldaten der Provinz Ha Tinh diese Menschen und ermutigten sie, ins Dorf Giang in der Gemeinde Huong Lam umzusiedeln und dort zu leben. 1991 gründete die Provinz ein Dorf am Bergfuß Ka Day in der Gemeinde Huong Lien, damit die Angehörigen der Chut dort ihr Leben stabilisieren. Seitdem beginnt eine neue Phase im Leben der Chut. Die Grenzsoldaten brachten ihnen die Sprache, die Schriften und die Feldarbeit bei. Am Bergfuß Ka Day traten sie der Partei bei und gründeten die Parteizelle Rao Tre. Sie sind die ersten Parteimitglieder der Chut.